Teil 2: Praktische Anwendung des Lasers zur Dekontamination - Fallbeispiele
Ergebnisse an den ausgewählten Objekten
- Gotische Maria / Burg Kriebstein
- Tafelklavier von Ignatz Hill 1812 / Händelmuseum Halle
- Hackbrett, Bassfagottkoffer / Sammlung Musikgeschichte der Meininger Museen
- Flügel Steinschule / Klassik Stiftung Weimar
- Lackkabinett / Eremitage Bayreuth

- *(cps = counts per second; Intensität der Röntgenfluoreszenz – Analysen: Dipl.Rest. Sonja Krug)
Ergebnis:
Nach bisherigen Forschungsergebnissen wird dieses Verfahren eine
weitere Lücke von Objekten schließen, die mit bisher bekannten
Verfahren nicht behandelt werden konnten
Hackbrett, Meiningen
Abreinigung von DDTAusblühungen
Bassfagottkoffer, Meiningen
Reinigung außen und innen. Besonders effektiv wirkte die Laserreinigung an den Textilfasern im Innenbereich.

- Textilfasern vor Reinigung

- Vorher / Nachher - Vergleich

- Gereinigter Fagottkoffer
Hammerflügel (Stein – Schule), Klassik Stiftung Weimar

- Flügel vor der Reinigung

- Vor Lasereinsatz

- Vor Lasereinsatz

- Lasern des Unterbodens
Lackkabinett, Eremitage Bayreuth
Lasern der PCP – belasteten Rückseite der Apfelbaumpaneele

- Probe vor Lasern

- Probe vor Lasern

- Probe nach Lasern
Zusammenfassung
- Das Laserreinigungsverfahren ist eine wirkungsvolle Ergänzung zur
Oberflächendekontamination von ungefassten Objekten
- eine Biozidabreicherung ist möglich, ohne eine unkontrollierte Mobilisierung des verbleibenden Wirkstoffanteils im Objekt auszulösen
- Der Abtrag erfolgt am besten in Verbindung mit verschmutzen Oberflächen
- Auf dem Gebiet – gefasste Oberflächen kann keine allgemeingültige Aussage getroffen werden, Tests vor einer Anwendung sind erforderlich
- Grund dafür sind bisher nicht untersuchte deutliche Unterschiede in den
Schwellwerten von Alt- und Neumaterial und den aber restauratorisch allgemein bekannten unterschiedlichen Alterungen der Materialien