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Karsten Püschner
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Dekontamination biozidbelasteter Kunst- und Kulturgüter aus Holz


Teil 2: Praktische Anwendung des Lasers zur Dekontamination - Fallbeispiele

Ergebnisse an den ausgewählten Objekten

  • Gotische Maria / Burg Kriebstein
  • Tafelklavier von Ignatz Hill 1812 / Händelmuseum Halle
  • Hackbrett, Bassfagottkoffer / Sammlung Musikgeschichte der Meininger Museen
  • Flügel Steinschule / Klassik Stiftung Weimar
  • Lackkabinett / Eremitage Bayreuth

Ausblick auf Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes eines Reinigungslasers (1064 nm)


Gotische Maria, Burg Kriebstein

Vor der Reinigung
Beginn der Laserreinigung
Während der Reinigung
Nach der Reinigung

Versuche mit gepulstem Reinigungslaser im infrarotnahen Bereich (1064 nm)


Tafelklavier (Ignatz Hill 1812), Händelmuseum Halle

Probe 2 vor Lasereinsatz
und nach Laserreinigung
Detail Probefläche

Abtrag der biozidbelasteten Schmutzschicht
Reinigung einer Taste mit dem Laser
Abtrag der biozidbelasteten Schmutzschicht

Auswertung:

*(cps = counts per second; Intensität der Röntgenfluoreszenz – Analysen: Dipl.Rest. Sonja Krug)

Ergebnis:
Nach bisherigen Forschungsergebnissen wird dieses Verfahren eine
weitere Lücke von Objekten schließen, die mit bisher bekannten
Verfahren nicht behandelt werden konnten


Hackbrett, Meiningen

Abreinigung von DDTAusblühungen


Bassfagottkoffer, Meiningen

Reinigung außen und innen. Besonders effektiv wirkte die Laserreinigung an den Textilfasern im Innenbereich.

Textilfasern vor Reinigung
Vorher / Nachher - Vergleich
Gereinigter Fagottkoffer

Hammerflügel (Stein – Schule), Klassik Stiftung Weimar

Flügel vor der Reinigung
Vor Lasereinsatz
Vor Lasereinsatz
Lasern des Unterbodens

Lackkabinett, Eremitage Bayreuth

Lasern der PCP – belasteten Rückseite der Apfelbaumpaneele

Probe vor Lasern
Probe vor Lasern
Probe nach Lasern

Zusammenfassung

  • Das Laserreinigungsverfahren ist eine wirkungsvolle Ergänzung zur
    Oberflächendekontamination von ungefassten Objekten

  • eine Biozidabreicherung ist möglich, ohne eine unkontrollierte Mobilisierung des verbleibenden Wirkstoffanteils im Objekt auszulösen

  • Der Abtrag erfolgt am besten in Verbindung mit verschmutzen Oberflächen

  • Auf dem Gebiet – gefasste Oberflächen kann keine allgemeingültige Aussage getroffen werden, Tests vor einer Anwendung sind erforderlich

  • Grund dafür sind bisher nicht untersuchte deutliche Unterschiede in den
    Schwellwerten von Alt- und Neumaterial und den aber restauratorisch allgemein bekannten unterschiedlichen Alterungen der Materialien